Solardach auf destinature Hütte

Ganz unter Solarstrom

Solaranlage an einer destinature Hütte
Am Strom- und Batteriekasten können die Gäste künftig E-Bikes tanken.

Energie-Experiment im destinature Dorf: WERKHAUS testet diesen Sommer zusammen mit einem dreiköpfigen Team aus Ingenieuren eine autarke, vom Energienetz unabhängige Solaranlage, die eine Hütte mit Gleichstrom versorgt. Bei Kooperationsprojekten ist WERKHAUS immer gerne dabei, vor allem, wenn sie gut für die Umwelt sind. Das destinature Dorf wird bereits mit „grünem“ Strom von Greenpeace Energy versorgt, die Anlage lässt uns nun unseren eigenen Strom produzieren.

Hütte mit Solardach und Kühlschrank

Solarpanels auf einer destinature Hütte
Über den gesamten Sommer werden die Messwerte beobachtet.

In der Test-Hütte, die nun ein Solardach hat, werden die elektrischen Installationen wie Licht und Ladeanschlüsse für Smartphones oder Laptops, ein kleiner Kühlschrank sowie eine E-Bike-Ladestation vor der Hütte mit dem Sonnenstrom gespeist. „Normalerweise wird Energie aus einer Solaranlage in Wechselstrom umgewandelt und dann an vielen Endgeräten, insbesondere denen mit Akkus, wieder in Gleichstrom umgewandelt.

Das bedeutet Energieverluste“, erklärt Philip, einer der Ingenieure aus dem Dreierteam. Um am Ende des Sommers feststellen zu können, wie hoch die Einsparungen sind, werden die Messwerte mit den Verbrauchswerten aus einer Nachbarhütte, die ausschließlich mit zugekauftem Strom versorgt wird, verglichen. Auch in der Nachbarhütte kommen unsere Gäste somit in den Genuss eines kleinen Kühlschranks.

„Wir können mit diesem Experiment ein völlig neues Energiekonzept zusammen mit Werkhaus testen und weiterentwickeln“, sagt Moritz, „deshalb sind wir auf die kommenden Monate mit, aber auch ohne Sonne und die damit verbundenen Messergebnisse gespannt.“ Auch wir sind gespannt, wie das Experiment läuft und wünschen viel Erfolg und reichlich Sonne!